Aktionswochen „Architektur, Wohnen und Gestalten“ 2025 – Teil I

Workshop 2025: Workshopabend Architektur, Wohnen und Gestalten I. unter dem Motto: BAUEN UND GESTALTEN IM BESTAND am 07.11.2025 …

Wenn sich Bedürfnisse und Lebenssituationen ändern, sind Wohnräume neu zu denken – Das Thema ist „Gestalten, Bauen und Wohnen im Bestand!“

Bereits zum vierten Mal findet 2025 die Workshop-Reihe ARCHITEKTUR, WOHNEN UND GESTALTEN statt – diesmal unter dem Leitthema „Bauen, Gestalten und Wohnen im Bestand“.

Kunden, Freunde und alle am Thema Interessierten folgen unserer Einladung zu einem inspirierenden Workshopabend, an dem – begleitet von stimmungsvollen Eindrücken des Eintreffens bei Fackelschein – der Austausch im Mittelpunkt steht. Warum 2025 dieses Thema? Weil bestehende Räume und aktuelle Bedürfnisse und Lebenssituationen oft auseinanderdriften – eine Erfahrung, die wir sowohl in unserer Arbeit mit Kunden, als auch selbst im Einrichtungshaus, einem Bestandsgebäude, machen. Darum setzen wir 2025 bewusst auf das Thema „Bauen im Bestand“: Relevant, herausfordernd und voller Gestaltungspotenzial.

Als Auftakt der Themenreihe 2025 bei TAUSCH am 07.11.2025 gibt Frau Friederike Ruoff vom Architekturbüro frw architektur in Rottweil einen inspirierenden Einblick in die Arbeit ihres Büros. Das Team von frw vereint umfassende Planungs- und Bauerfahrung im Bauen im Denkmal, Bauen im Bestand sowie im Einsatz regionaler und natürlicher Materialien. Anhand eines eindrucksvollen Projekts zeigt Frau Ruoff, wie ein Bestandsgebäude aus dem 16. Jahrhundert, zuletzt als Schlosserwerkstatt genutzt, behutsam und zugleich mutig in ein Wohnhaus mit großzügigem Loft-Charakter verwandelt wurde – ein Prozess, der sich über vier Jahre erstreckte und höchste Sorgfalt im handwerklichen und denkmalgerechten Arbeiten verlangte. Die architektonische Leistung überzeugt durch Klarheit, Feingefühl und äußerstem Respekt vor der Geschichte des Hauses.

In enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und dem Architekturbüro frw übernahm das Einrichtungshaus TAUSCH die Planung sowie die Umsetzung der Einrichtung mit Möbeln und Teppichen für dieses Projekt.

Im Anschluss daran werden die grundlegenden Prinzipien sowie das das innenarchitektonische Vorgehen beim Einrichten und Gestalten von  TAUSCH – vertreten durch Christina Beck und Katrin Casper – vorgestellt und erläutert.

Unmittelbar nach den Präsentationen suchten die anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer sofort das Gespräch – sowohl mit Frau Ruoff und ihrer Kollegin Frau Merkt als auch mit dem anwesenden Bauherrn, der auf äußerst interessante Weise seine eigene Perspektive einbrachte und offen Rede und Antwort stand.

Bei einem kleinen Imbiss und einem Glas Wein entwickelte sich ein lebendiger und anregender Abend, der Raum für vertiefende Fragen, neue Impulse und einen offenen, inspirierenden Dialog bot.

Am Samstag, 15.11.2025, bietet das Einrichtungshaus TAUSCH im Rahmen des Begleitprogramms zur November-Architekturreihe eine praktische Einführung in die Pflege von Möbeln, Holz, Leder und Stoffen an.

Der zweite Workshop-Abend folgt am 21.11.2025 und widmet sich dem Thema „Neu Wohnen, Gestalten und Leben im Bestand“. Dabei werden konkrete Ideen, Lösungsansätze und Inspirationen vorgestellt, die zeigen, wie sich persönliche Vorstellungen im vorhandenen Raum sinnvoll und kreativ umsetzen lassen.

Zum Abschluss möchten wir, das TEAM von TAUSCH, uns herzlich beim Büro frw architekten bedanken – für die wertvolle Zusammenarbeit, den fachlichen Austausch und einen Abend voller Inspiration. Ein ebenso herzlicher Dank gilt allen Gästen, die mit ihrem Interesse, ihren Fragen und ihrem aktiven Mitwirken zum Gelingen dieses besonderen Abends beigetragen haben.

Ihr Team von TAUSCH

THEATERSPORT TÜBINGEN trifft auf EINRICHTUNGSKULTUR bei TAUSCH

Theatersport trifft auf Einrichtungskultur – Eine gelungene Verbindung am Spätsommerabend im Einrichtungshaus TAUSCH

Eingeleitet wurde der Spätsommerabend mit einer Hommage an den Herbst, jene Jahreszeit, die oft als die „detailverliebteste“ von allen umschrieben wird. Mit ihrer Fülle an Farben, Formen und Genüssen“ ist sie der perfekte Auftakt für einen atmosphärischen Spätsommerabend im Einrichtungshaus TAUSCH.

Begleitet von stimmungsvollen Bildern – Hagebutten, leuchtend roten Stühlen, warmen Lichtquellen – öffnete sich der Raum für einen besonderen Moment: Improtheater statt klassischer Begrüßung.

Christian Beck stellte die beiden Künstler Tobias Rockenfeld und Harry Kienzler vom Theatersport Tübingen vor. Was folgte, war ein interaktives Erlebnis – das Publikum wurde Teil der Improvisations-Inszenierung. Gefragt waren Themenvorschläge, Ortsideen und spontane Einfälle.

Präsentiert wurden Szenen, die alltäglicher kaum sein könnten – u.a. ein Vater-Sohn-Gespräch über Hausaufgaben. Das Setting: Eine gemütliche Couch in der Ausstellung, arrangiert wie ein echtes Wohnzimmer. In der Szene sitzt der Sohn tiefenentspannt in der Lounge-Zone, während sein Vater zunehmend gestresst wird. Die Schulmappe liegt unangetastet auf dem Couchtisch. Mit verschränkten Armen und genervtem Blick versucht der Vater seinen Sohn zum Lernen zu motivieren. Doch der Nachwuchs hat seine eigene Philosophie: „Das Wichtigste ist eine gute Lounge-Zone“, zitiert er mit einem Grinsen einen Werbeslogan des Einrichtungshauses, während er sich demonstrativ noch tiefer in das Sofa sinken lässt.

Mit viel Witz, Tempo und Kreativität ging es um zentrale Fragen des Wohnens, wie: Was macht Räume und Wohnen lebendig, wie z.B. ein zu reinigender Kamin. Wie spiegeln sich Persönlichkeit, Alltag oder sogar Humor im Einrichten wider? Die Antworten kamen nicht vom Podium, sondern aus dem Moment, spielerisch, überraschend und mitten aus dem Leben.
Das Publikum nickte lachend und zustimmend, erkannte sich wohl in der einen oder anderen Szene wieder. Die Botschaft: Manchmal braucht es eben mehr als Argumente – vielleicht nur das richtige Sofa.

Im zweiten Teil des Abends verbrachten Freunde, langjährige Kunden und Einrichtungsinteressierte, sich verteilend auf mehreren Etagen des Einrichtungshauses, gemeinsame Zeit zum Austausch und zur Inspiration.

Mit einem Glas Wein in der Hand und herbstlichen Gaumenfreuden vom Buffet ließen es sich die Gäste gutgehen – sitzend in kleinen Gruppen, rund um Tische, versunken in gemütliche Sofas und stilvoll arrangierten Loungebereichen. Die Stimmung war heiter, das Ambiente einladend und atmosphärisch stimmig.

Einer der Anziehungspunkte war der Büchertisch, an dem man sich in Fachliteratur rund ums Thema Wohnen vertiefen konnte. Immer wieder stießen die Besucher auf inspirierende Wohn-Inszenierungen – sei es durch eine besondere Lichtgestaltung oder auf die eindrucksvoll arrangierten Wohnsettings im Haus.

Die Ankündigung einer in Bälde im Haus TAUSCH eingerichteten Baustelle erwartete die Gäste im zweiten Obergeschoss: Ganz im Sinne des Jahresmottos der Architektur Workshops im November 2025 bei TAUSCH „Wohnen, Bauen und Gestalten im Bestand“ wurde damit bereits an diesem Abend auf die im November wiederkehrenden, inzwischen etablierten Architektur-Abende, hingewiesen. Zusammenfassend war es ein Abend voller kreativer Impulse, lebendiger Gespräche und überraschender Verbindungen – etwa, wenn Improtheater auf Einrichtungskultur trifft!

Wir, das Team von TAUSCH danken allen Gästen herzlich, die diesen besonderen Abend mit uns geteilt und mitgeprägt haben.

Wir freuen uns auf weitere Begegnungen mit Ihnen!

Design-Trends – SALONE DEL MOBILE MILANO 2025

INSPIRATION – KOMMUNIKATION – INFORMATION
Design und Trends – entdeckt auf der SALONE DEL MOBILE MILANO 2025

Der Besuch der Salone del Mobile in Mailand ist, auch 2025 der Burner, jadie Glanznummer für den kreativen und modeinteressierten Geist und deshalb in diesem Jahr ein Publikumsmagnet wie nie zuvor. Unsere Tage in Mailand beginnen 2025 im Stadtviertel Brera, dem Brera Design-District. Mit der Fuorisalone, die unter dem Motto „Mondi Connessi“, also verbundene Welten steht, wird die Stadt mit mehreren hundert Showrooms und Sonderevents zur fulminanten Bühne für Kreative und Marken. Zu diesem Motto passend treffen in Mailand doch Handwerk, Kunst, Mode, Kultur, Lifestyle sowie Gastronomie von jeher gekonnt aufeinander.

Sich treiben, mitreißen und von der Begeisterung anstecken lassen, das Auge und die ganze Aufmerksamkeit auf Schönes richten, darin liegt die Kunst, sich zwischen spannender Herausforderung und gelingendem Flow zu arrangieren. Eine Antwort auf die Frage, warum der italienische Palazzo sich als gelungene Kulisse für spannungsvolle Wohnsettings deskribiert, ist in Mailand ad hoc erleb- und beantwortbar: Eine herrschaftlich- und residenzanmutende Architektur, gestaltet mit viel Naturstein und Terrazzo, ist die warme und wohltuende Basis für die unterschiedlichsten Texturen und Settings. Terrazzo, ursprünglich ausschließlich gedacht für den Boden, heute in zahlreichen Ebenen des Wohnens eingesetzt; ob minimalistisch oder in Kombination mit einem eher nostalgischen Modernismus, angereichert auch mit dunklen Hölzern sowie Hochglanzlack, aber ebenso Muster oder mal Schnörkel, alles in allem opulente Stilelemente. Der Palazzo, die perfekte Kulisse für Wohnsettings der Salone del Mobile!

In dieser Weise treffen wir auch auf unseren österreichischen Polsterhersteller WITTMANN. Neben neuen Modellen einiger junger Designer, wird auch der 115 Geburtstag des Kultsessels KUBUS von Josef Hoffmann gefeiert. In drei trendigen, erdigen Ledertönen, werden in diesem Jahr 115 Sondereditionen zu einem attraktiven Preis angeboten. Ein paar wenige Jubiläumsexemplare sind aktuell noch verfügbar. Übrigens, befühlt und erprobt werden kann der Originalsessel nicht nur in Mailand, sondern bei uns im Einrichtungshaus TAUSCH.

Insgesamt treffen wir in Mailand auf erdige, eher dunklere Farbtöne – Trend oder zeitgeschuldet? Schokoladenbraun als Grundlage für eine tiefe, erdende Basis, führt angereichert und farblich weitergeführt, mit darauf aufbauenden starken Farbakzenten, zu einer harmonisierenden Atmosphäre. Auch das nebeneinander komplementärer Farbtöne, wie ein grün oder ein klares Petrol-Blau und der entsprechende Rot- oder Rostrot Ton hinzugefügt, alles in dunklen Nuancen versteht sich, setzen starke und zugleich ausbalancierende Akzente. Mit eben diesen Stil- und Farbelementen werden eine ungezwungene Tiefe und gleichzeitig harmonische Wärme und Kohärenz erreicht. Spektakulär und gleichzeitig unkonventionell, als wären die Farben und ihre tiefe Wirkung schon immer dagewesen.

Weshalb sollen Farb- und Gestaltungstrends in einer Lebenswirklichkeit, in der die Gleichzeitigkeit mit stets Ungleichzeitigem einhergehen, nicht auch konträre Nuancen und Wirkungsweisen einnehmen?  So sind konträr zu den gerade beschriebenen Mailand-Trendfarben 2025 in deutlicher Präsenz auch weiche weiß- und beige-Töne äußerst präsent.

Diese Farbgebung, neben Wandfarben auch durch Stoffe und textile Bezüge in einer weichen Haptik, wie eine kuschlige Chenille, Samt oder Bouclé…, verstärken und wandeln diesen konträren Trend geradezu ‚weichmachartig‘ zu Wärme und Wohligkeit; jedoch immer gekonnt ergänzt bzw. gezielt gebrochen mit erweiterten Texturen, wie Lack-Hochglanz, farbigem Glas oder auch mal mit einem dunklen Holz.

Wie zeigen sich 2025 in Mailand Design und Formgebung? Um dem Gestaltungscredo von Architektur und Design „form follows function“ nach wie vor Glauben zu schenken und gleichzeitig in Mailand die Rundung als das Gebot der Stunde wahrzunehmen, lässt auf eine neue Kommunikationsstruktur beim Sitzen und Loungen schließen. Design kennt offensichtlich keine Grenzen. So ist salopp ausgedrückt: Gegenüber das neue Nebeneinander. Bestätigt wird diese Aussage beim Besitzen des kürzlich entwickelten Sofamodells SIWA von COR, entworfen von dem Designteam Altherr, Désile, Park: Geradezu gelungene ist SIWA, die Insel in mehreren Größen, bei der während des Besitzens in unterschiedlichster Weise immer wieder neue Perspektiven im Raum und neue Formen der Kommunikation angeregt und erschlossen werden. Entwickelte nicht bereits der Avantgarde-Architekt Bruce Goff mit seiner Mid-Century-Architektur die Ausgangsbasis für ein eher im Kreis angelegtes Sitzen und Loungen?

Geht es um Geselligkeit und hohen Komfort zugleich, bietet das Sofamodell MON-CLOUD, entwickelt von Patricia Urquiola für CASSINA, den perfekten, behaglichen und auch großzügigen Rückzugsort.

Doch keine Sorge, der Liebhaber des Minimalismus mit dem Anspruch an ein klares, zurückhaltendes Design, findet in Mailand absolut auch sein Lieblingsstück. Nach wie vor ist es Gio Ponti, der als außergewöhnliche Designikone Italiens verehrt wird. Schließlich hat er dem Land und seiner Design und Interieur Szene in der Nachkriegszeit wieder zu Wirkung und Kompetenz verholfen. Auffällig auf der Salone del Mobile 2025 ist die hohe Präsenz junger Designer. Geht es um Klarheit, Zurückhaltung und eine minimalistische Formgebung, so treffen wir aktuell durchaus auf Modelle wie das MEX HI oder MEX Cube von Piero Lissoni. Sollten Sie Lust verspüren, auch dieses Modell mal Probe zu sitzen, es steht bei uns im Einrichtungshaus. Was die Kunst-Szene Mailands anbetrifft, so ist insbesondere das Zusammentreffen mit dem im Haus TAUSCH bereits bekannten Künstler, Jaime Jurado, und das Gespräch über sein Schaffen nachhaltig beeindruckend.

Fasziniert von neuen Formen gelingender Lichtinstallationen widmen wir der Euroluce 2025 einen weiteren Messetag.

Die Tage in Mailand sind für uns mehr als eine Inspirationsquelle. Sie bieten auch Information und Austausch. Das Ziel liegt immer auch darin, einerseits Traditionen zu wahren und andererseits Türen für ein Mehr an Atmosphäre, Stil und Wohlbefinden im Wohnen und Leben zu öffnen. Insgesamt geht es um Atmosphäre und Wohlfühlen: Ein Dolce Vita, einerseits das ganz besondere Lebensgefühl Italiens und andererseits dem Motto der Mailänder Fuorisalone, „Mondi Connessi“ (verbundene Welten), auch im Sinne eines internationalen Wohn- und Lebensgefühls.

Wir freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen!

Das Team des Einrichtungshauses TAUSCH grüßt Sie herzlich!

Von |2025-12-22T16:15:11+01:0023. 04. 2025|Aktuelles, Wohn-Story|0 Kommentare

Aktionswochen „Architektur, Wohnen und Gestalten“ 2024 – Teil II

Workshop 2024: Workshopabend Architektur, Wohnen und Gestalten II. unter dem Motto: Atmosphäre und die Elemente Kunst, Licht, Farbe und Textur am 21.11.2024 …

Wenn Atmosphäre gelebt und ein Skulpturengarten zur Lounge des Einrichtungshauses TAUSCH werden.

Atmosphäre wird einerseits bezeichnet als eine subjektiv empfundene und wahrnehmbare Stimmung. Andererseits ist sie, inzwischen wissenschaftlich valide belegt*, Ergebnis eines wohlgestalteten Wohnarrangements, umgesetzt nach innenarchitektonischen Gestaltungsprinzipien. Wie sehr Elemente des Wohnens und Gestaltens, wie Kunst, Farbe und Textur, dieser sog. „organisierten Atmosphäre“ zuträglich sein können, das ist Thema dieses Architekturabends.

Es ist eine langjährige Verbindung, entdeckt wurde er vom TAUSCH-Team auf einer der internationalen Kunstmessen, zu dem in der Pfalz lebenden und arbeitenden Bildhauer und freischaffenden Künstler Lilau. Zum Workshopabend Architektur, Wohnen und Gestalten am 21.11.2024 reist er mit zahlreichen Skulpturen, teilweise mit einem Gewicht von 450 Kilogramm, an.

Inwieweit Kunst die Atmosphäre des Wohnens und Lebens bereichert, das war die einleitende Frage. Im Sinne von Paul Klees Aussage: „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“, wird die Frage nach der Interaktion zwischen Wohnen und Kunst spannend. Gerade Skulpturen, aber auch großformatige Gemälde und Lithografien, wie sie im Einrichtungshaus vom spanischen Künstler Jurado anzutreffen sind, nehmen im Wohnen und Leben einen interaktiven und aktivierenden Charakter ein. Kunst ist demzufolge im Wohnen niemals ein statisches Moment, sondern nimmt einen sinnstiftenden und aktiven Part ein, über den es beim Gestalten und Wohnen nachzudenken gelte. Letztendlich ist Kunst auch immer der Ausdruck der eigenen Identität oder Ausdruck der wohnenden Persönlichkeit, wie es das Team von TAUSCH eindeutig darlegt.

Der Input des Künstlers LILAU und seine Visionen beim Arbeiten und Gestalten machen sichtbar wie Kunst, sowohl im INNEN als auch im AUSSEN, in einer sinnstiftenden Symbiose mit Wohnen und Leben einhergehen und sich gegenseitig bedingen.
Seine im Einrichtungshaus präsentierten zentnerschweren Skulpturen zeigen sich schwerelos und als in sich selbst immer eine zufällige und leicht erscheinende Balance findend. So bewegt sich diese zwar massive Stein Kunst in einem immerwährenden Kontrast zwischen Masse und Leichtigkeit. Ja, es ist die Leichtigkeit, die sich als durchgängiges Thema der Exponate darstellt und die in der Farb- und Formgebung der figuralen Gestaltung immer wieder Ausdruck und Vollendung findet. Ein sich an den Figuren selbst abzeichnendes fulminantes Lichtspiel, auch hier die Balance zwischen Licht und Schatten, eröffnet neue Empfindungen dieser Art von Kunst in ihrer Bedeutung des Lichts allgemein für Wohnen und Gestalten.
An diese Wirkung eines gelungenen Licht- und Schattenspiels anknüpfend folgen innenarchitektonische Erläuterungen des TAUSCH-Teams zu den Elementen Licht, Farbe und Textur. Wie sehr das Licht im Raum, möglichst ausgerichtet von allen Seiten, auch von unten, dazuhin weniger von oben, das Wohnen bereichert wird anhand von Beispielen dargestellt.

Zur Frage, in welcher Weise Trendfarben von Bedeutung sind oder ob eine eher klare und reduzierte, gar minimalistische Farb- und Formgebung „en vogue“ ist, steht die Antwort bezogen auf das Gestalten und Einrichten fest: Beim Wohnen und Gestalten sind exzentrische Muster und allzu kräftige Farben durchaus nicht erste Wahl, auch nicht die im Einrichtungshaus. Dieser Tatsache und den eingangs beschriebenen sehr subjektiven Empfindungen gelte es im Wohnen, Gestalten sehr ernst zu nehmen. Schließlich sind es der wohnende Mensch, seine Bedürfnisse und ureigenen Wünsche aber auch seine Kompetenz, wissend, was ihm und seinem Wohnen Atmosphäre und Wohlbefinden ermöglicht. Aktueller Background und Inspiration sowohl für die Farb- und Texturen Wahl, ist das dem Zeitgeist geschuldete Biophilie Gestalten, bei dem im Wohnen und Leben Naturmaterialien, wie Holz, an die Natur angelehnte Farbtöne sowie Wohnen mit Pflanzen, Berücksichtigung finden.

Eine durchaus valide bzw. wissenschaftlich untermauerte Theorie* dazu entspringt in den USA u.a. durch Susan Magsamen hervorgebrachten Wissenschaften zur Neuroästhetik. Zum Untersuchungsgegenstand gehören u.a. Hypothesen, dass eine gut gestaltete bzw. „organisierte“ Wohnumwelt sich auf gesundheitliche und leistungsbezogene Aspekte auswirken werde. Zurück zum Architekturabend: Der Austausch mit dem Künstler LILAU, Gespräche über die Gestaltung von einzelnen vorbereiteten Wohnzonen geben Anlass in der Pause bei einem Glas Wein, einem Pfälzer Süppchen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Als Team des Einrichtungshauses TAUSCH sehen wir uns immer in der Rolle der Vermittlung zwischen Ihren Wünschen und einer gelingenden innenarchitektonischen Gestaltung die uns im Alltag in Wohlbefinden und Atmosphäre stützt und umgibt.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und auf Ihre Ideen und Wünsche zum Wohnen im gerade begonnenen Jahr 2025.

Ihr Team des Einrichtungshauses TAUSCH

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* Magsamen, Susan/ Ross, Ivy (2023): Your Brain on Art. How the Arts Transform Us. Random House, USA

Unser TIPP für Kunstinteressierte:
Sie treffen LILAU und seine Skulpturen auf der ART KARLSRUHE 2025 vom 20. bis 23.02.2025.

Aktionswochen „Architektur, Wohnen und Gestalten“ 2024 – Teil I

Workshop 2024: Workshopabend Architektur, Wohnen und Gestalten I. unter dem Motto: DIE EINHEIT VON AUSSEN UND INNEN am 07.11.2024 …

Wenn Atmosphäre gelebt und innenarchitektonische sowie Wahrnehmungs- und Wirkungsaspekte erläutert und herausgearbeitet werden.

Wie „IN“ and „OUT“ sich bereichern, das eine ohne die Berücksichtigung des anderen nicht gedacht werden kann, erläutert der Tübinger Architekt Florian Danner zunächst am Beispiel einer Architekturikone der Moderne, am wohl schönsten Wohnhaus Amerikas, dem Fallingwater von Frank Lloyed Wright. Wie sehr hier INNEN mit AUSSEN Programm ist, zeigt Frank Lloyed Wrights Statement an die damaligen Bauherren: „Ich möchte, dass Sie mit dem Wasserfall leben, nicht, dass Sie ihn bloß anschauen.“ Offene Wohnkonzepte sind es, die Kamin- und Feuerstelle im Mittelpunkt stehend, flexible Gestaltungs- und Variationsmöglichkeiten bietend und dazuhin immer ein mit dem Außen in Verbindung stehendes Wohnen, dafür scheint Architekt Danner immer wieder bezogen auf das Thema INNEN und AUSSEN Partei zu ergreifen.

Daran anschließend folgen drei weitere Architekturhighlights des Tübinger Büros Danner und Yildiz, das sowie Innen als auch Außen, ganz in weiß gehaltene Penthouse in der Stuttgarter Immenhoferstraße 40. Der offene Grundriss, die lichtdurchflutete Verbindung zwischen Innen und Außen, ein weiteres Beispiel architektonischen Könnens. Das auch im Sommer wie schneebedeckt erscheinende, ganz in weiß gehaltene Penthouse, steht auf einer den Altbau abschließenden Natursteinplattendecke. Somit wird der Altbau zum Sockel für diese neugeschaffene Architektur.

Gebannt folgen die geladenen Gäste Architekt Florian Danners fachlicher Ausführung von zwei weiteren Beispielen, darunter das Tübinger Projekt DO 21. Wie sehr diese Penthouse Wohnung mit direkter Anbindung an die begrünte Dachfläche erneut eine Verbindung zwischen INNEN und AUSSEN darstellt, zeigt die unerwartete Grün-Oase inmitten bzw. über den Dächern der Stadt. Im zweiten Teil der inhaltlichen Präsentation zeigt das Team des Einrichtungshauses TAUSCH, wie das INNEN eines Gebäudes mit Atmosphäre angereichert bzw. gestaltet werden kann. Wie Wohnen und Leben im Inneren des Hauses liebens- und lebenswert wird, das macht sich das Team von TAUSCH zur Aufgabe.

Innenarchitektonische Prinzipien werden als Beispiele gestaltbarer Atmosphäre verdeutlicht. Wie sehr aber der Mensch, der wohnende Mensch, seine Geschichte und der Ort seines Wohnens im Vordergrund stehen, wird am Beispiel von Wünschen, Bedürfnissen aber auch subjektiven Empfindungen und deren Bedeutung dargestellt und erläutert. So hat jedes Wohnen eine, eben seine individuelle Geschichte, als einen Ort, an den das Wohnen gebunden ist, eine damit verbundene unendlich spannende Besonderheit. Diese gelte es zu berücksichtigen, mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Weshalb jedoch ein Teppich die Lounge Zone unterstützt, geradezu „zoniert“ und sie von anderen Bereichen abgrenzt, oder weshalb die Linie, auf die dieser Teppich ausgerichtet wird, eine so wesentliche Rolle spielt, wird an konkreten und schematischen Beispielen erläutert. Um arrangierte Gegebenheiten in einer Weise zu schaffen, dass die Gestaltung Ruhe, Lesbarkeit und Wohlbefinden ausstrahlen, gehören Leerstellen und die bewusst gestalteten Übergänge zwischen den Räumen zum gekonnten Gestalten und Einrichten.

Schließlich waren das miteinander ins Gespräch kommen, die umgesetzten Gestaltungsprinzipien im Einrichtungshaus wiedererkennen zu können oder den Abend ganz einfach bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen, angesagt. Dass manche dieser innenarchitektonischen Prinzipien zu Hause direkt erprobt und angewandt werden, Immobilien und die Gestaltung von Wohnen und Leben künftig mit einem anderen Blick wahrgenommen werden, versteht sich.

Den Atmosphäre schaffenden Gestaltungselementen wie Kunst, Licht, Farbe und Textur soll der nächste Workshop Abend am 21.11.2024 gewidmet werden.

Wir, das Team von TAUSCH danken den Gästen für Ihr Interesse und die Teilnahme am Workshop und freuen uns auf einen weiteren Abend mit dem Bildhauer und freischaffenden Künstler LILAU und wieder interessierten Gästen.

Bis dahin herzliche Grüße!

Design-Trends – SALONE DEL MOBILE MILANO 2024

INSPIRATION – KOMMUNIKATION – INFORMATION
Design und Trends – entdeckt auf der SALONE DEL MOBILE MILANO 2024

Unter meist blauem Himmel bei leicht wehender frischer Briese präsentiert sich die SALONE DEL MOBILE 2024 wieder von ihrer besten Seite. Angesiedelt sowohl in den zahlreichen Ladenpassagen des Stadtzentrums rund um Brera als auch auf dem Messegelände selbst. Auch in diesem Jahr zeigen die Designer*innen auf der bedeutendsten Möbelmesse ihren Blick auf das Wohnen und Leben: Voluminös, rund, jedoch klar in der Formensprache, minimalistisch, auch mit brutalistischer Anmutung. In der Farbgebung von dezent, zurückhaltend, atmosphärisch bis zur Akzentuierung in leuchtenden Farben, häufig in Blau- oder Gelbtönen. Schlendernd, verweilend, auf sich wirken und sich treiben lassend, dabei Espresso trinkend und in ein Gespräch kommend, … genau das ist Messe-Feeling Mailand.

Es sind die Modetrends, die Musik, Wohnen und Einrichten, die Bildenden Künste, …, die sich gegenseitig beeinflussen und von aufmerksamen Designer*innen sehr fein erspürt, wahrgenommen und in ihren eigenen Neuschaffungen transformiert werden. Wie gut diese subjektive Leistung zu gelingen vermag, spiegelt diese Messe, mit ihren Objekten und gelungenen Settings des Wohnens und Lebens wider.

Die Umgebung ruhig, zurückhaltend und clean gestaltet, ist ebenso Trend des Minimalismus, wie eine klare, aber auch runde Formgebung. Dem Gefühl vertrauend, sein Umfeld kontrollierbar halten zu können, ermöglicht sowohl die Reduzierung in der Formgebung als auch die Anmutung einer klaren und sinnlich-brutalistischen Gestaltungsweise. Den Einsatz umweltfreundlicher Materialen, bis hin zu einer biozertifizierten, ressourcenschonenden Herstellung, wo fair und sozial produzierte Produkte sowie Re- und Upcycling von Bedeutung sind, wird dem Ethical-Style, voll Rechnung getragen.

In der textilen Welt sind es haptisch weiche, vielfach Boucle-artige Oberflächenstrukturen, bis hin zur Präsentation von Teppichen in einer durch Hightech produzierten dreidimensionalen Struktur.

Wäre da nicht das „tierische“ Comeback des SAHCO Creative Directors Bengt Thornefors. So nimmt das im Tiger- oder Leopardenlook bezogene Einzelstück durchaus, auch als Statement-Piece, eine ganz neue Dimension des Wohnens ein.

Neben dem Einsatz umweltfreundlicher Materialen, sind Re- und Upcycling sowie Handarbeit und Handwerk immer dabei und von Bedeutung.

Wie sehr Sehgewohnheiten in Frage gestellt, damit Raum für eigene Ideen und Möglichkeiten der Gestaltung geschaffen werden kann, beweist unser Hersteller KASTHALL in der Präsentation seiner Teppiche.

Bei der Präsentation von Farb- und Texturkombinationen, regt DEDAR in seiner geradezu zur Umsetzung anregenden, sehr kreativen Art und Weise, an.

Wie sehr Licht und Lichtinstallationen dem Wohnen und Leben Qualität verleihen können, ist auch 2024 in Mailand wieder gegenwärtig.

Inwiefern Kunst das Wohnen zur Vollendung bringt, sie anderseits auch als Ausdruck der wohnenden Persönlichkeit eingesetzt werden kann, ist immer noch die spannende Frage. – Und immer ist sie präsent, die Kunst der Künste! Besonders spürbar auch auf der SALONE DEL MOBILE 2024.

So viel Neues, so viele Inspirationen, … und dann entdecken wir SIWA. Nicht von ungefähr ist dieses vom Designstudio Altherr Désile Park gestaltete Sofamodell nach einer märchenhaften Wüsten-Oase benannt.

SIWA, gefertigt von COR, ein Ruhepol inmitten einer hektischen Welt! Als Ein-, Zwei- oder Mehrfachsitzer erhältlich, besticht das Sitzmöbel mit seinem integrativen Minimalismus: Bodennah, schnörkellos, optisch auf das Wesentliche reduziert.

Eine Skulptur, die mit ihrer freien Form die Geometrie von Räumen aufbricht und ihnen Leichtigkeit verleiht. Das Spannende an SIWA ist, dass keine Sitzstelle gleich ist. Sitztiefe und Blickwinkel ändern sich fortwährend, je nachdem wo man Platz nimmt.

Wir, das Team von TAUSCH, haben die Tage auf der Salone del Mobile ausgekostet, Neuheiten zu erkunden, viele Eindrücke zu sammeln und auch Bestes für die Settings unseres Einrichtungshauses einzukaufen.

Wir freuen uns auf Sie und ihren Besuch bei uns im Einrichtungshaus!

Von |2025-04-22T17:24:24+02:0025. 04. 2024|Aktuelles, Wohn-Story|0 Kommentare

Briccole Di Venezia – RIALTO von RIVA1920

Briccole Di Venezia …ein besonderer Luxus aus dem Meer… die Kommode RIALTO von RIVA1920.

Der Legende nach wird Venedig Anno 421 gegründet. Kaufleute aus der wohlhabenden Stadt Aquileia waren es, die sich wiederholten Angriffen durch das Römische Reich bewusst entzogen, indem sie sich fern ab vom Land und von Wasser umgeben ansiedelten. Der Untergrund Venedigs ist sandig, äußerst matschig und durchsetzt von Überbleibseln gesunkener Inselreste. Früh stellte sich die Frage, wie das bedeutende Handelsgeschäft in einer völlig von Wasser umgebenen Stadt, so z.B. das Anlegen der Handelsschiffe, aber auch die Kennzeichnung der Wasserstraßen, funktionieren kann. Briccole ist die Bezeichnung zwei oder drei miteinander verschnürten, großen und aus dem Wasser ragenden Holzstämme und somit die Problemlösung Venedigs damals wie heute. Es sind 12 bis 18 m lange und 25 bis 40 cm dicke Eichenstämme. Auch einzeln tief in den Boden der Lagune gerammt und über die Wasseroberfläche ragend, kennzeichnen sie die Schifffahrtswege und zeigen gleichzeitig den aktuellen Wasserstand der Gezeiten auf.

Direkt hinter dem Flughafen geht es in wenigen Minuten zu Fuß zur Anlegestelle, von welcher uns das Schnellboot in hoher Geschwindigkeit, nahezu über die Wasseroberfläche hinwegfliegend, in die Stadt hineinbringt. Die Wasserstraße ist deutlich gekennzeichnet durch zahlreiche, oft als Duo oder Trio aus dem Wasser ragenden Briccole-Gebilden. Über den Canal Grande erreichen wir schließlich die Rialto Brücke. Gerade angekommen, schon bietet sich uns ein Schauspiel der dort routinierten Art: Pflock-Arbeiten sind in vollem Gange! Die über eine Dauer von 10 bis 25 Jahre in der Lagune eingepflockten  Stelen massiven Eichenholzes, werden mit Schwimmbaggern ausgebohrt, verladen und gegen neue Eichenstämme ausgetauscht. Diese neuen als „Landestegs“ und „Wegweiser“ dienenden Stelen, werden mit dem Baggerarm lautstark und stoßweise kräftig schlagend, in den Meeresboden hineingetrieben. Ein wahrhaftig eingespieltes, versiertes, venezianisches Team, teilweise kooperierend aus unterschiedlichsten Entfernungen, beherrscht Maschinen, Meer und obendrein sehr galant, das Manövrieren des regen Verkehrs zu Wasser.

Angriffen und Korrosion ausgesetzt, insbesondere von Muscheln, Würmern, den Gezeiten, Wind und Wetter, verbleiben diese 12 bis 18 m langen Eichenholzstämme bis zu 25 Jahre festgepflockt im Meerwasser. 
Während Briccole-Eiche in früheren Jahren als „nutzlos“ entsorgt oder verbrannt wurde, haucht RIVA1920 auch aus ökologischen Gründen, diesem besonderen Rohstoff aus der Lagune, ein neues Leben ein: Vorwiegend sind es Briccole-Tischplatten, aber auch Kommoden, wie z.B. die bei uns im Einrichtungshaus stehende RIALTO-Kommode (B/T/H: 64,8 cm / 46,3 cm / 138,5 cm). Die von der Natur, Wasser, Muscheln, dem sog. Schiffsbohrwurm, gezeichnete Maserung, erzählt (s)eine Geschichte, die es unverwechselbar zum Unikat der besonderen Art macht.

Das gräulich anmutende Briccole-Holz weist auf einen langen Verbleib im Wasser hin, es erhält so auf natürliche Art die Farbe von Antik-Eiche.
Nun aber stellt sich die Frage, nach der besonderen Fladerung bzw. Holzmaserung des Briccole-Eichenholzes?

Es ist nichts anderes als ein einzigartiges, der Natur selbst zu verdankendes, Resultat: Dank einer kleinen länglichen Muschelart bezeichnet als sog. Schiffsbohrwurm, namens Teredo, die sich bohrend, runde Gänge ins Holzinnere verschafft und darin lebt, spiegelt sich Einmaligkeit. Dabei kann je nach Art des Musters auf die Wassertiefe geschlossen werden, in der das Eichenholzstück über Jahre gestanden hat.

Schließlich stellt sich die,  aus Nachhaltigkeitsgründen, wichtige Frage, wo das in Unmengen gebrauchte Eichenholz für Venedig (nach-) wächst. In Norditalien? Könnte nicht auch unser Schönbuch mit seinen unzähligen Eichen hierzu über die Jahre beigetragen haben?

Sollte dem so sein, fragt sich, was mit dem Schönbuch-Stamm 3323 geschieht. Ist er der heimischen Industrie vorbehalten, oder vielleicht  der Venezianischen Lagune?
Wie dem auch sei, wir erfreuen uns jedenfalls an der, von der Natur in so besonderer Weise veredelten und möglicherweise zurückgekehrten Schönbuch-Venedig-Eiche.
Könnte nicht ein Einzelstück dieser besonderen Art, vielleicht wie kürzlich zum „Hochzeitsschrank“, oder eine wahre legendäre Bereicherung unseres Wohnens werden?

Wir, das Team von TAUSCH, freuen uns jedenfalls, Ihnen ein echtes Stück „Lagunen-Eiche“, die RIALTO-Kommode, zeigen zu können.

Wir grüßen Sie herzlich und freuen uns auf Ihren Besuch!

Neugierig sein auf WOHNEN und LEBEN im Jahr 2024 – Das Team von TAUSCH auf der IMM

Welche Trends präsentiert werden, ausgedrückt in Gestaltung, Form und Farbe …, davon fühlt sich das Team von TAUSCH auf der IMM (Internationalen Möbelmesse) 2024 in Köln besonders angesprochen.

Sich inspirieren lassen bedeutet auf der Suche auch nach neuen Techniken, bezogen auf unsere Planungsarbeit mit und für unsere Kunden, zu sein.

Neues sehen, erproben, besitzen, erfühlen…, das betrachten wir als wesentliche Aufgabe eines jeden Messebesuchs.

Ins Gespräch kommen, sowohl mit den Repräsentanten unserer Herstellerfirmen als auch den Designern unserer Möbel sowie der fachliche Austausch, sind für uns von Bedeutung.

Dass ein gutes Polstermöbel sehr viel mehr kann, als in seiner Formgebung und seinem Bezug zu überzeugen, beweist 2024 wieder einmal unser Hersteller COR. Darunter z.B. das Sitz- und Lounge-Modell NOOK, in einem warmen Rot-Ton bei uns im Einrichtungshaus stehend: Materialien und Aufbau des NOOK sind äußerst hochwertig ausgewählt und das Modell dazuhin in Deutschland gefertigt. NOOK ist im Design durch seine klare und besondere Formensprache weder an eine Zeit noch an einen Stil gebunden. Unterstützt durch die Möglichkeit, auch einmal den COR-eigenen Reparaturservice in Anspruch nehmen zu können, wird das Möbel absolut im Sinne von „COR-ever“ zu einem einmaligen und formschönen Begleiter für ein anspruchsvolles Zuhause.

Geht es auf der Messe um die Farbwelt 2024, so werden Polstermöbel, angezogen in Blau-Grüntönen, u.a. in einem tiefen Meeresblau, auch in einem warmen Laub-Grün oder dazwischen in einem hellen Türkis, gezeigt. Ob es sich bei diesen aktuellen Farbkonzepten um eine Anlehnung an das aus der Modeszene bekannte sog. „Dopamine Decor der guten Laune“ handelt, davon ist eher nicht auszugehen, wohl aber steht fest, dass sich der aktuelle Farb-Trend an den 80er Jahren orientiert.
Bei der Farbgestaltung von Wänden zeigen sich neben den ebenfalls satten Blau- und Beigetönen, durchaus auch der „Pantone 13-1023-Jahres-Farbtrend“ „Peach Fuzz“, ein zarter pudriger Pfirsichtraum. Dabei kann die Wand zur spannungsreichen Kulisse für Möbel in kräftigeren Farbtönen werden, wozu auch ein starker und warmer Rot-Ton zählt.

Spannende Entwicklungen gibt es bezogen auf die Auswahl von Materialien, sowohl Neuheiten wie bio-basierte Kunststoffe und die Verwendung von Rohstoffen aus nachwachsendem Bestand, als auch die sichtbare Wiederentdeckung von altbekannten Materialien, wie Linoleum.

Neben einigen Neuheiten aus der Welt des Designs, zeigt THONET den Klassiker S 32 und S 64 in einem neuen Gewand. Im Sinne von „Herkner meets Breuer“ wird der, aus den 1920ern exklusiv für THONET designte, Stahlrohstuhl mit der neu entwickelten Bezugs-Farbkollektion „DARK MELANGE“, versehen. Dabei treffen natürliche Farbnuancen an den Holzelementen und Gestellen auf ein dunkel changierendes Rohrgeflecht.

Allumfassend steht nach dem Messebesuch in Köln für uns, das Team von TAUSCH, fest: Kräftigere Farben, besonders gutes Design und die Möglichkeit, absolut umweltschonende Materialien einzusetzen, ermöglichen für das Jahr 2024 dem Wohnen und Leben Persönlichkeit und Ausdruck zu verleihen.

Deshalb freuen wir uns auf den Austausch und die Begegnung mit Ihnen!

Der Esstisch GALERIE von E15 – Ein Entwurf des PRITZKER-PREIS-TRÄGERS 2023

Der Esstisch GALERIE von E15 – Ein Entwurf David Chipperfields, des PRITZKER-PREIS-TRÄGERS 2023

Überraschung oder war es vorherzusehen? Der Pritzker-Preis 2023 geht an den englischen Architekten David Chipperfield!

Der Pritzker-Preis, ein seit 1979 jährlich verliehener, höchstdotierter und nach seinem Preisgründer, dem Hyatt-Hotel-Besitzer Jay A. Pritzker benannten Preis, kann auch als der geltende Nobelpreis der Architektur angesehen werden. Und es sind kraftvolle, zugleich feinfühlige Statements einer Jury, die David Chipperfield 2023 für sein Können und Schaffen zum verdienten Pritzker-Preisträger 2023 küren:

David Chipperfield, so heißt es, sei einer, der „seinen Job mache, indem er Relevanz und Format ausbalanciere …“. Sein in tiefem Wissen verankertes architektonisches Agieren zeige sowohl Intelligenz als auch Bescheidenheit … . So läge Chipperfields Rolle als Architekt, insbesondere wenn es um Sanierungen, u.a. der Berliner Neuen Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe, gehe, zwischen Mut und Zurückhaltung. … „Subtil und kraftvoll“ in seiner Architektursprache, … jedoch auch „radikal, wenn es um Zurückhaltung und Ehrfurcht vor Geschichte und Kultur gehe.“

Die Neue Nationalgalerie in Berlin ist ein Ort, an dem sich zwei große Architekten begegneten: 2012 wurde David Chipperfield damit beauftragt, eine Architekturikone des 20. Jahrhunderts, erbaut von Ludwig Mies van der Rohe aus dem Jahr 1963 – 1968, zu restaurieren. Im Zuge dieser Restaurierung wurden von ihm auch neue zu den Räumen passende Möbel entworfen, darunter in erster Linie der Tisch GALERIE.

Der Esstisch GALERIE, entworfen von David Chipperfield, weist in seiner klaren Geometrie einen Bezug zum Gebäude auf. Mit seinem markanten und großen Format spiegelt er die stützenfreie und offene Architektur des National-Galerie-Gebäudes.

Seinen Namen trägt der Tisch GALERIE nach dem vorgesehenen Bestimmungsort, der Galerie, die heute das Café beherbergt. Die Statik des Tisches basiert auf speziellen Metallbeschlägen, die ihn für weite Auskragungen der Tischplatte an beiden Seiten stabilisieren. Der Frankfurter Werksbetrieb E15 fertigt GALERIE in drei Längen mit oder ohne Auskragung. Dabei ist der Esstisch Galerie wahlweise in den Variationen Eiche-geölt, Eiche-lackiert oder schwarz-lackiert ausführbar.

Der zum Tisch GALERIE gepaarte Stuhl KARNAK, einerseits überzeugend in seiner radikalen Modernität, andererseits bestechend in seiner bedingungslosen Einfachheit, wurde bereits 1925 vom Frankfurter Architekten Ferdinand Kramer (22.01.1898 – 04.11.1985) entworfen. Es war, nebenbei bemerkt, auch Kramer, der als Architekt und Designer der frühen Moderne sowie der Nachkriegsmoderne von Mies van der Rohe damit beauftragt wurde, für die Weissenhof Siedlung in Stuttgart die Möblierung zweier Wohnungen zu gestalten.

Kramers Entwürfe faszinieren noch heute durch ihre radikale Modernität und eine bedingungslose Einfachheit. Einen wesentlichen Teil seines Wirkens verbrachte er in Frankfurt und im Universitäts-Bau. 23 dieser Gebäude sollen von ihm geplant, errichtet und auch im Innenausbau bis ins Detail verwirklicht worden sein.

So ist der elegante, archetypische und 1925 entworfene Stuhl KARNAK ein Beweis für Ferdinand Kramers meisterhafte Schlichtheit. Das geradlinige Profil von KARNAK mit einer leicht geschwungenen Rückenlehne und handgeflochtenem Sitz, der den entsprechenden Komfort bietet, bleibt konsequent auf das Wesentliche reduziert.

Wir, das Team von TAUSCH, freuen uns diese unlängst auf der Salone del Mobile in Mailand präsentierte, wunderschön und formvollendete Massivholz – Essgruppe in Eiche geölt zusammen mit dem Stuhl Karnak und seinem natürlichen Geflecht-Sitz, bei uns im Einrichtungshaus stehen zu haben. Lassen Sie sich verführen, einfach mal am Tisch des Pritzker-Preisträgers 2023, David Chipperfiled, Ihren Platz einzunehmen!

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Neugierde!

Bildquelle: Berlin Neue Nationalgalerie, Autor: Savin, A., Nov. 2021, WikiCommons

TRIO von COR – Alles bleibt anders, unveränderlich, veränderlich …

„Alles bleibt anders, unveränderlich, veränderlich“ … Die blockartige Flexibilität des TRIOs von COR

Klar und gradlinig ist TRIO in seiner Formensprache. Ein wahres Stück Architektur-Brutalismus. So, als wäre es nach dem Aussägen mit einer Kettensäge in einen kuschelweichen und anschmiegsamen Umhang gehüllt. Diese geradezu großartige Raumpräsenz wurde vor genau 50 Jahren von Franz Hero und Karl Odermatt, dem Design-Büro ‚team form ag‘, als Modell TRIO entworfen.

Die Idee der Designer, mit nur drei simplen Elementen, dem Sitzhocker, der Rücken- und einer Eck-Lehne, dem Wohnen und Loungen maximale Flexibilität verleihen zu können, ist einzigartig. Unter dem Motto „einfach mal umstellen“ wird immer wieder Neues und auch Überraschendes geschaffen, denn „mobil sein“, das ist die Kompetenz des TRIOs von COR.

Mit seinen markanten Doppelnähten, die einerseits so voneinander abgrenzend, andererseits auch wieder so verbindend sind, wird TRIO auch schnell mal für Freunde zum komfortablen Gästebett umgewandelt.

Auf der Salone del Mobile 2023 in Mailand präsentierte sich TRIO unlängst bezogen in einer gelungenen Outfit-Kombi, einem Materialmix von Cord, Chenille sowie dem Jubiläumsbezug, ganz nah am Motto „Unser Geburtstagskind 2023!“

Wegen des Jubiläums gibt es TRIO 2023, bezogen im Festtagskleid, in vielen Farben zum Geburtstags-Aktionspreis: Vorzugskombination im neuen 90er Stoff statt 6.900 € jetzt für 6.100 €.

Seien Sie neugierig auf diese einmalige blockartige Flexibilität, die sich vielfältig erliegen, erlümmeln und erträumen lässt.

Wir, das Team von TAUSCH freuen uns sehr auf Sie!

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