Wohn-Story

Minimalismus par excellence – La Bibliotheque Fil von Ligne Roset

Reduziert, minimalistisch und elegant – LA BIBLIOTHEQUE FIL von Pierre Paulin 

Der französische Designer Pierre Paulin (1927-2009), vor allem bekannt für einige revolutionäre, in den 50iger Jahre entwickelten, Sitzmöbelkreationen, entwirft zu Beginn der 80iger Jahre zunächst für sein eigenes Zuhause in der Rue des Ursulines in Paris das Regal LA BIBLIOTHEQUE FIL.

Bei dieser äußerst reduzierten und geradezu minimalistischen Formgebung treffen die schlank gehaltenen und aus Mehrschichtholzplatten bestehenden Fachböden auf ein filigranes Gestell in der Ausführung einer lackierten Stahldrahtstruktur. In der Anordnung basiert das Regalsystem auf einem unendlich addierbaren Breitenraster von jeweils 70 cm.

Jeder Fachboden hat Einkerbungen, durch welche die Vertikalstreben geführt werden. Höhenverstellbare Füße geben dem Regal Stand, insbesondere in seiner Funktion als Raumteiler sicheren Stand. Es ist genau dieses Bücherregal “LA BIBLIOTHEQUE FIL“ (Fil = Faden oder Draht), das Ligne Roset 2015 zum ersten Mal auflegt und das dem Zuhause Individualität und Ausdruck zu verleihen vermag. Übrigens, zu den anfangs erwähnten revolutionären Sitzmöbeleditionen gehört unverwechselbar Pierre Paulins PUMPKIN, welchen er als Erstedition explizit für die Privaträume George Pumpidous im Elysée Palasts kreierte. Ja, der Sessel PUMPKIN ist es, den er in seinem eigenen Zuhause als Einzelsessel „LA BIBLIOTHEQUE FIL“ zuordnete.

Und zurück zum Einrichtungshaus TAUSCH: Die Zeit im Lockdown nutzen wir aktiv, um uns auf eine besondere Art der Begegnung mit Ihnen vorzubereiten, den Workshop 2021 – Architektur, Wohnen und Gestalten.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr TAUSCH-Team

LICHT, KUNST, WOHNEN – Die gute Balance finden!

Wohnen mit Kunst kann so schön sein! Und immer ist da Licht – Licht in guter Balance mit der Leuchten-Serie IC Lights von FLOS.

Das neue Jahr beginnt und noch immer verbringen wir sehr viel Zeit in unserem Zuhause. Da kommen Gedanken und Wünsche in uns auf, diesem unserem Heim, Gutes tun zu wollen. Der Wunsch nach Veränderung und somit etwas in Bewegung zu bringen, bedeutet unübersehbar auch ein Dankeschön an unser Zuhause. Dieses ist uns, bedingt durch das in den vergangenen Monaten intensive dorthin Zurückgezogen-Sein, inzwischen sehr viel mehr ans Herz gewachsen. Unsere Idee ist das Thema „Licht, Kunst, Wohnen – Und immer ist da Licht – Licht in guter Balance“ passend zur Januar-Stimmung mit der Gestaltung eines Schaufensters aufzugreifen. Unter Anwendung einiger Wohn- und Gestaltungsprinzipien aus der schönen Seite des Wohnens versteht sich, soll dem Winter-Durchhaltemodus entgegengewirkt werden.

Die winterliche Stimmung wird widergespiegelt mit der eher zurückhaltenden Farbgebung in Weiß und Grau sowie kleinsten Nuancen von Beige. Die in ihren Formen klaren, grauen und schlichten Möbelstücke, der GRAY-Stuhl samt Tisch von GERVASONI, wirken haltgebend und auffangend. Es sind zwei oder drei Kissen, die Weichheit symbolisieren und an vorüberziehende Schneewolken anmuten lassen. Januar-Wetter eben! Leichter Schneefall, teilweise tragen die Bäume Raureif und der Nordwind bringt seit Tagen vermehrt Kälte in die Stadt. So mancher eher müde im sicheren Zuhause zurückgezogen oder die Mütze übergezogen, das Gesicht vermummt und langsam durch die menschenleereren Gassen gehend – das ist er, der Corona-Winter 2020/2021. Wir Menschen sind noch im Durchhaltemodus. – Wie anders und wie sehr viel besser fühlt es sich doch an, an Licht, Wärme, Kunst, Musik und den Frühling zu glauben!

Beginnen wir doch mit Licht im Raum, Licht in der richtigen Balance:

Unbeleuchtet ist sie eine skulptural elegante, jedoch eher zurückhaltende Erscheinung. In beleuchtetem Zustand schafft sie es durch ihr einzigartiges Licht- und Schattenspiel jeden Raum in eine neue Dimension zu überführen. Als Beleg für diese angedeutete „perfekte Balance“ steht die Leuchten – Serie IC Lights von FLOS in zweifacher Hinsicht: Zum einen ist sie eine anmutende, ausgewogene und emotional wertvolle Lichtgestalterin eines einzigartigen Licht- und Schattenspiels, also einmalig in ihrer „Licht-Balance“. Andererseits verkörpert sie das Thema der „akrobatischen Balance“ in ihrer skulpturalen Erscheinung äußerst gekonnt. Die schlichte Kugel aus Weißglas ist es, immer spannungsreich balancierend am Metallstab, ausgewogen also in der Balance, die den Designer Michael Anastassiades an einen Artisten erinnert. Auf ihren Armen Bälle balancierend stellten jene Artisten der akrobatischen Kunst die eingebende Anregung für den Designer dar. Aus dieser Intuition entstand schließlich die Leuchten-Serie IC Lights von FLOS.

Zurück zum Aufbau unseres Fensters und zu den Gestaltungselementen:

Ausgangspunkte für die Planung und Gestaltung eines jeden Raumes sind architektonische und bauliche Gegebenheiten sowie die Situation der einfallenden Lichtquellen. In unserem Fenster haben wir es mit einer neutralen weiß-grauen Wand- bzw. Bodenfarbgebung und einer räumlich eher geringen Tiefe zu tun. Ein wesentlicher Schwerpunkt einer jeden Wohnzonen-Gestaltung ist die Frage der Funktion, der Aufgabenstellung bzw. des Themas. Wie bereits erwähnt möchten wir mit der Gestaltung des Fensters die aktuelle Januar-Zeit aufgreifen und damit Lust und Freude am Wohnen und Einrichten wecken, gerade jetzt, wo das Jahr neu begonnen hat. Die Hauptelemente sind der Armlehnstuhl GRAY 24 und sein Beistelltisch GRAY 45 von GERVASONI zusammen mit dem Leuchten-Duo, der Stehleuchte IC T1 und der Tischleuchte IC F1 Lights von FLOS. Diese Kombination bildet die Grundlage unseres Fensters. Die dahinter in gelungener Balance positionierten, großformatigen und Musikinstrumente darstellenden Bilder stellen als sogenannte tragenden Elemente einen wesentlichen Anteil der Fenstergestaltung dar. Schließlich übernehmen die Vasen, Kissen und die Wolldecke in ihrer gemeinsamen Rolle als Nebenelemente eine abschließende Gestaltungsfunktion, nämlich die der Komplettierung bzw. harmonischen Ergänzungen des Gesamtwerks.

Um Balance und Gleichgewicht aber auch die nötige Spannung in der Wohngestaltung aufzubauen, bedarf es gezielt mit Kontrasten zu arbeiten: Der in mattem Grau lackierte Armlehnstuhl mit seinem Beistelltisch stellt einerseits farblich eine analoge Verbindung zu den sich daneben befindenden Vasen dar. Andererseits liegt der wesentliche Kontrast dieser beiden Gegenstände in der Gestaltung ihrer Oberflächenstrukturen. Hier kontrastieren sich eine glatt-matte Lackstruktur mit einer rauen reliefartigen und kakteenähnlichen Optik und Haptik. Parallel dazu kann der Kontrast zwischen den Vasen und der Wolldecke erwähnt werden, ein Kontrast, der in der Materialstruktur sowie der Accessoire-Kombination stärker und kontrastreicher in seimer Haptik und Optik nicht sein könnte. Hier treffen wohlige Weichheit und Kuscheligkeit auf eine organisch sehr wohlgeformte, dennoch raue Oberflächenstruktur. Ebenso könnten Bilder und Vasen in ihrer Farbgebung und Materialbeschaffenheit als Beispiele des Kontrastes angesprochen werden.

Darüber hinaus sind es die Kompositionen, welche beim Einrichten und Gestalten nicht unbedeutend sind. Betrachten wir das Fenster unter diesem Aspekt, so finden wir neben dem sog. Goldenen Schnitt einige weitere, dem Wohnen Stabilität verleihende, Kompositionslinien wie Dreiecke, Parallelen und Senkrechten.

Das Phänomen der Komposition wurde von uns bereits erläutert in der WOHN-STORY vom 05.11.2020 „Weil wir KUNST lieben – Gestaltung von Wohnzonen“.
Wie entscheidend dem Gestaltungselement Licht, hier auch in seiner Funktion als emotionsverstärkender Faktor, Funktion und Bedeutung beigemessen wird, soll in unserer Fenstergestaltung am Beispiel des eingesetzten und von links unten kommenden Licht-Spots verdeutlicht werden. Denn dieser scheint die auf dem Bild abgebildete Trompete geradezu zum Klingen zu erwecken.

Durchbrechen Sie den Durchhaltemodus, kontaktieren Sie uns für ein noch schöneres Zuhause – gerade jetzt im Januar 2021! Gerne entwickeln wir mit Ihnen zusammen Ideen und Anregungen, Ihrem Wohnen eine gute Balance zu geben, das Zuhause mit einem Mehr an Licht und Wohlgefühl zu bereichern.

Wir freuen uns auf Sie, Ihre Mail, Ihren Anruf!

Freiheit, Weichheit und Kuscheligkeit – TOGO von Ligne Roset

Einmalig und unverwechselbar – Ein Sofa das über 40 Jahre und darüber hinaus den Unterschied wahrt.

Dem Boden nahe, mit einer einmaligen Linien- und Formgebung, entsteht mit diesem Möbel ein neues Lebens- und Wohngefühl. Mit der schaumstoffgefüllten und in Falten gelegten Oberfläche entwickelt Michel Ducaroy sein revolutionäres TOGO von Ligne Roset. Im Jahr 1973 auf der „Salon des Arts Ménagers“ in Paris vorgestellt als Sofa und Sessel, erfreuen sich seit dieser Zeit mehr als eine Million Menschen aus über 50 Ländern an Wohnen und Leben mit diesem einzigartigen Kunstwerk.

Das ist er, Michel Ducaroy (1925-2009), der die 70er Jahre für sich selbst als eine Zeit der „Unruhejahre“ bezeichnete. Damit meint er eine Zeitspanne intensiven und höchst kreativen Schaffens. Er entwirft die ersten vollständig aus Schaumstoff gefertigten Möbel und sie zeigen unverwechselbare Umrisse, in denen sich sein Studium der Bildhauerei eindeutig wiederfindet. – Eine echte Revolution französischer Sitzkultur, weil zu dieser Zeit Sitzgelegenheiten ohne festen Korpus nahezu undenkbar waren. Und schon gar nicht ohne Gestell und Füße.

Das Sofa TOGO, eine Ikone von Freiheit, Weichheit und Kuscheligkeit. Nur Falten und Absteppungen geben dem legeren TOGO Halt und Form.

Pierre Paulin, ebenfalls französischer Designer dieser Zeit, bestätigt mit seinen Entwürfen darüber hinaus eine Art Individualisierung des Möbels, indem er es aus seiner klassisch-traditionellen Form „befreit“. Damit verleiht er dem Möbel eine eigenständige Formgebung. Das wäre doch ein Thema, für eine unserer nächsten Wohn-Storys!

Wir haben Freude an Wohnen, Leben und Einrichten. Wenn auch Sie Lust und Interesse haben, hinter die Kulissen der Ideengebung von Designern zu schauen, seien Sie gespannt auf weitere Wohn-Storys!

Zum Jahresbeginn grüßen wir Sie herzlich.

Ihr TAUSCH-Team

Ausgeglichen und sozial kompetent – „TARU“ von Ligne Roset

Ausgeglichenheit und soziale Kompetenz … mit den Eigenschaften eines Elefanten – Das „TARU“ von Ligne Roset

Ausgeglichen und sozial kompetent in seiner Wesensart, das ist es, was den Charakter eines grauen Dickhäuters, des Elefanten, kennzeichnet. Wesenszüge wie diese, schätzt offensichtlich auch der Designer Sebastian Herkner und kreiert für Ligne Roset das Sofa TARU. In dessen Silhouette spiegelt sich gleich zweierlei, der Charakter sowie die Form eines Elefanten. Der Dreisitzer TARU mit Hocker, welcher bei uns im Einrichtungshaus steht, ist bezogen in einem warmen Blauton der Stoffart Divina Melange von QVADRAT. Einen Riesen anmutend, äußerst kompakt, daherkommend auf stämmigen Beinen und doch so sanft in der Linienführung seiner Formensprache; ja das ist TARU, robust und weich zugleich!

Exakt das waren die Intentionen des Designers Sebastian Herkner für seinen Entwurf, nämlich die Faszination für das Vorbildtier, überdies höchsten Anspruch an Komfort, Benutzung und der Bearbeitung sowieso.

Erst einmal auf TARU Platz genommen, den Arm entspannt auf der Rückenlehne abgelegt, die Handfläche über den Divina-Bezug streichend, stellt sich unschwer das Gefühl, ein auf einer Wolke zu sitzen. Der Stoffbezug leistet als eine Art „gewalkte Farbe“ seinen einzigartigen Beitrag. In der Herstellung wird das Garn zu einem groben Leinengewebe verwoben und im Anschluss unter Wärmeeinwirkung einer entsprechenden Farbgebung unterzogen und mechanisch bearbeitet. Das Ergebnis ist eine weiche, glatte und gleichmäßige Oberfläche, ja an flauschigen Filz erinnernd.

Der Name Sebastian Herkner ist auf der IMM (Internationalen Möbelmesse Köln) 2020 nicht nur einmal gefallen. Als ein weltoffener und zugleich eigenwilliger Stardesigner, mit seinen Entwürfen stets Trendsetzer, nie Trendreiter, ist es ihm zusammen mit Ligne Roset gelungen, einen Design-Preis für das Sofa TARU einzufahren.

TARU verkörpert neben seiner einmaligen Formgebung, und das in besonderem Maße, das handwerkliche Können des französischen Familienunternehmens Ligne Roset: Einen Tacker für die Befestigung des Stoffes anzusetzen, kommt für dieses Unternehmen nicht in Frage. Niemals! Stattdessen wird jede Naht mit Nadel und Faden geschlossen.

So schließt sich mit der Silhouette, der einmaligen Formgebung sowie der überaus hohen handwerklichen Qualität des Sofas, der Kreis als Voraussetzung für ein besonderes Zuhause. Den einem Elefanten zugeschriebenen positiven Eigenschaften, wie Ausgeglichenheit und Kompetenz, werden dabei voll Rechnung getragen.

Danke an den Designer Sebastian Herkner und Ligne Roset für die gelungene Kreatur TARU, ein Glücksfall für ein kreatives Zuhause!

Mit den Worten von Sebastian Herkner „Hübsche Sachen gibt es schon so viele, deshalb darf ein Möbelstück auch mal anecken“*, grüßen wir Sie heute herzlich aus Ihrem Einrichtungshaus TAUSCH!

*Herkner, IMM Köln, 2020

Weil wir KUNST lieben – Gestaltung von Wohnzonen

Kunst und Design – Die Bedeutung von Kunst in der Gestaltung von Wohnzonen

In der Wohnstory vom 11.08.2020 ist das mögliche Verhältnis zwischen Kunst und Design thematisiert.

In welchem Verhältnis KUNST an der GESTALTUNG von WOHNZONEN beteiligt sein kann, bzw. welches Fundament sie, die Kunst, dazu bietet, erörtern wir anhand der Gestaltung eines Schaufensters bzw. Schaukastens im Einrichtungshaus TAUSCH. Daran mitgewirkt und die Darstellung im Wesentlichen interpretiert hat die Auszubildende Nina Kiefer im Rahmen eines ihrer Ausbildungsthemen „Gestaltung eines Schaukastens“, passend zu unserer Themenreihe „KUNST KANN SO SCHÖN SEIN“:

„Das Gestalten einer Wohnzone“ wird in drei Phasen eingeteilt:

Am Anfang stehen Überblick und die Idee. Zuerst schafft man sich einen Überblick, was man inszenieren möchte. In meinem Fall kam mir der Gedanke auf, einen herbstlichen Anblick zu schaffen.

Mein Blick fiel direkt auf den Sitz-Puff „Palla“ der Firma Casalis. Durch seinen gehäkelten Überzug in einer herbstlichen Farbe, gab er mir das Gefühl eines warmen, wohligen „Möbels“. Dieser sollte also der Hauptbestandteil des Schaufensters werden.

Für die nächste Phase sind Frau Christina Beck und ich durch die Ausstellungsräume des Einrichtungshauses gelaufen und haben nach „Accessoires“, passend zu dem Puff, dem Hauptbestandteil des Fensters, gesucht.

Die schlussendlich gefundenen und eingesetzten Gegenstände können in „Hauptelemente“, „tragende Elemente“ und „Nebenelemente“ für eine gelingende Wohnzonengestaltung eingeteilt und beschrieben werden.

Die entdeckten Hauptelemente des Schaufensters sind der Puff und ein Gemälde. Dieses zeigt eine Selbstinszenierung des damals noch jungen Rembrandts. Dabei handelt es sich um eine gelungene Imitierung des Originals „Selbstbildnis mit Halsberge“, derzeit zu betrachten im Germanischen Nationalmuseum Nürnbergs.

Getragen werden diese Hauptelemente zum einen von den Holzdielen und -köpfen. Von Bedeutung ist mit dabei, ein wärmeausstrahlendes Holz, welches an eine herbstliche Umgebung erinnern soll.

Die beiden unterschiedlich hohen Tische „Steely“ von Möller-Design sind durch ihre Farbgebung Schwarz und Gold passend zu dem Gemälde als auch den Hölzern. Deren runde Formen stehen zudem analog zu der des Puffs.

Diese beiden Aspekte, Form und Farbe, stellen bezogen auf die unterschiedlich großen Vasen erneut ein gelungenes Pendent zu dem Puff dar.

Zu den Nebenelementen der Gesamtgestaltung gehören die Kisten aus Pappe als auch die in Grautönen gehaltenen Vorhänge.

Die Kisten sind farblich passend zu den Holzelementen und die Schriftart ihrer nummerierten Etiketten erinnern an alte Bücher.

Die dritte und letzte Phase stellt die „Platzierung“ bzw. Verortung des Arrangements dar. Dabei werden wesentliche Gestaltungselemente der bildenden Kunst sowie der Gestaltung von Wohnzonen berücksichtigt.

Um nun auf die Vorhänge sprechen zu kommen, kann darüber gesagt werden, dass diese einen Kontrast zu den warmen Farben der Exponate darstellen. Durch ihre Anordnung im Hintergrund des Schaufensters kann dies eine herbstliche Situation beschreiben. Im Hinblick darauf, dass Vorhänge in einem Wohnbereich üblicherweise an Fenstern platziert werden, erinnern mich diese an einen grauen, kalten, regnerischen Herbsttag. Dessen Farbe kann als graue, dunkle Wolken wahrgenommen werden. Formtechnisch wird durch die strengen nach unten fallenden Linien, mit ihrem starken Licht-Schatten-Spiel, Regen erzeugt. Der schon zuvor erwähnte Kontrast der Vorhänge zum Rest der Ausstellungsstücke wird durch diese Interpretation noch stärker hervorgehoben. Die beschriebenen Farbkontraste spiegeln dabei einen imaginären Temperaturunterschied wider, der sich zwischen dem regnerischen, kalten Draußen und einem wohlig wärmenden Innenambiente kontrastieren.

Bezogen auf die Holzelemente werde ich zunächst den Sinn der Funktion und Anordnung der unterschiedlich großen, naturbelassenen und verwitterten Holzbretter erklären. Mittig an die Wand angelehnt, strecken die Dielen das Gesamtbild in die Höhe und teilt die Ansicht in zwei Hälften. Die mit den Holzbrettern in Verbindung stehenden kunstvoll geschnitzten Holzköpfe dienen dazu, den Holzanteil im Raum ausgewogen zu platzieren.

Die drei aufeinander gestapelten Pappboxen bilden in Kombination mit dem auf der gegenüberliegenden Seite stehenden Gemälde eine gleiche Höhe, was in der Bildmitte zu einer Horizontalen führt. Diese Linie verleiht dem Bild Stand.

Beim Gestalten eines Fensters oder einer Wohnzone ist sowohl das Berücksichtigen verschiedener Höhen wichtig sowie das Zusammenstellen unterschiedlicher Formen und Größen, die stellen wiederum die Verbindung zur bildenden Kunst insofern dar, dass sie zur Komposition werden.

Ein Beispiel hierfür ist die Dreieckskomposition, die besonders in Rembrandts Werken typisch ist. Aus der vorgenommenen Anordnung des gestaltenden Fensters können diesbezüglich mehrere Möglichkeiten abgeleitet werden: Sowohl in Rembrandts Selbstbildnis als auch den Tischbeinen der Steelys sind diese deutlich zu erkennen. Ein weiteres Dreieck wird durch die Anordnung aller Teile erreicht. Die Dreieckskomposition verleiht somit auch bei der Betrachtung eines Tisches stets Standhaftigkeit.

Um des Weiteren einer wiederholenden Formgebung Ausdruck zu verleihen, stellen die beiden unterschiedlich großen Vasen eine Verstärkung des Puffs sowohl in Form als auch Farbe dar.

Das Spiel mit Licht und Schatten ist nun der letzte Feinschliff des Kunstwerkes. Mit „Kunstwerk“ meine ich sowohl das Bild Rembrandts als auch das ganze Arrangement des Schaukastens. Bezogen auf die Gestaltung mit Hell und Dunkel ist das Selbstbildnis Rembrandts ein wichtiger Bestandteil. Bekanntgeworden ist er als „Meister des Chiaroscuro“ d.h. Meister von Licht und Schatten.

Rembrandt nutzte in seiner Selbstdarstellung eine natürliche Lichtquelle, kommend von links unten, zur Hervorhebung seiner rechten Gesichtshälfte. Übertragen auf den Schaukasten wird dieses Bild zum Leben erweckt durch die aufgestellte Lichtquelle, ebenfalls ausgehend von links unten.

Dieselbe Lichtquelle beleuchtet die obere Hälfte der Holzbretter und erzeugt so einen stärkeren Kontrast zu den dunklen Vorhängen dahinter.“

Erfreuen Sie sich an Kunst, besonders Ihren Kunstschätzen und Ihrem Zuhause, an Wohnen und Leben und der einmaligen Symbiose dieser!

Gerne entwickeln wir für Ihr individuelles Wohnen und Ihre KUNST-Schätze die perfekte Inszenierung, was schließlich zu einem Gefühl des Wohnens und Lebens führt und die Sie selbst und Ihre Lieben neu zum Staunen anregt.

Ihr Einrichtungshaus TAUSCH

Den Herbst besitzen – Genuss rund um „ENNEA“von Ligne Roset

Den Herbst und seine kulinarische Vielfalt genießen, eckig oder rund – Quality-Time erleben rund um den ESSTISCH

Runde Esstische sind angesagt! Insbesondere dann, wenn im Zuhause architektonische Voraussetzungen für diese Form gegeben sind und diese in der Formensprache des Interieurs wieder aufgenommen, also wirkungsvoll genutzt werden. Der runde Esstisch ENNEA von LIGNE ROSET, entworfen von Vincent Tordjman, überzeugt mit seiner filigranen Feinsteinplatte, insbesondere aber seinem Massivholzgestell, das aus exakt drei rechtwinkligen Dreiecken besteht und damit das Herz derjenigen höher schlagen lässt, die besondere Teile des Wohnens und Lebens auch als Repräsentation einer gelungenen Geometrie zu inszenieren vermögen.

Mehr als je zuvor verbringen wir, nicht zuletzt der Pandemie aber auch der Jahreszeit geschuldet, viel Zeit zu Hause und am Tisch. Nass-kalte Herbsttage, frühe Dunkelheit und kein Spaß mehr am „Sitting-Outside“ führen uns zurück in unsere ganz privaten Wohnzonen. Gerne genießen wir dabei das Zusammentreffen mit unseren Allerliebsten, sitzend um den runden oder langen Tisch, während wir kochen, reden und essen.

Zurück zur Form des Tisches:

Soll der Esstisch zur gelingenden und ausgesprochen atmosphärischen Anbindung der offenen Küche mit vorgebauter Kochinsel hinein in den Wohn- und Loungebereich werden, mag dieser Anforderung nur das lange und rechteckige Tischformat entsprechen.

Der Esstisch D. T. TABLE SQUARED von RIVA 1920 stellt mit seiner warmen und anmutenden Massivholzplatte, bei uns im Einrichtungshaus stehend in Eiche geräuchert, einem eher filigranen und leicht rundlichen U-Profil, für die Genusszone im offenen Wohnbereich zwischen Küchen- und Loungebereich eine besondere Note dar. Ja, er ist sogar ein gelungener Übergangs- sowie Zentrierungskünstler innerhalb des Wohnens. Das Massivholz, immer aus Wiederaufforstung gewonnen und stets naturbehandelt, bringt neben seiner warmen Ausdruckskraft und seiner naturgeschuldeten Stilsicherheit, mit dem Duft nach Wald, Holz, Ölen und Wachs das perfekte Stück Natur in Ihr Zuhause.

Mit einem ebenso rechteckigen Tischformat besticht das Modell VILNA, der Esstisch von Ligne Roset, entworfen von den Designern Pagnon und Pelhaitre, den Betrachter sowie den Benutzer. Die reduzierte Formgebung und die filigrane Tischplatte aus Marmor-Feinstein sind eine besondere Kombination, die mit der rechteckigen und in der Länge ausziehbaren Platte ebenso überraschen, wie der benutzerfreundliche Unempfindlichkeit. Dabei strahlt er Wärme und Ruhe zugleich aus, so dass er es verdient, als ein ganz besonderer Beitrag zur Gestaltung der häuslichen Genusszone bezeichnet zu werden.

Die ovale und zur Elypse verlängerbare Steintischplatte aus geledertem Orobico Black präsentieren wir im Einrichtungshaus mit dem Tisch ADLER von DRAENERT. Gelederter Stein, eine andere, ja besondere Art von Natur, repräsentiert im Wohnen, Leben und Einrichten Spannung und Wärme zugleich.

Gerade in Zeiten, die uns die Teilhabe am öffentlichen Leben nicht unbedingt leicht machen, sind es unsere persönlichen Rückzugsorte, unser ureigenes Zuhause und der Ort, an dem wir uns spüren und unseren Bedürfnissen Raum geben können.

Die Herbst- oder auch Winterabende an einem dieser Tische genießen zu können, völlig entspannt und dabei sich selbst zu sein, dazu ermutigen wir, das Team vom Einrichtrungshaus TAUSCH. Jeder Esstisch an seinem ihm bestimmten Ort ist einzigartig, persönlich und maßgeschneidert.

Wir haben die Zeit, unser Know-How mit Ihren Wünschen und Ideen zu verbinden, um das Individuelle und für Sie und Ihr Zukause passende zu kreieren. Ihre Genusszone soll zum besonderen Ort von mehr „Quality-Time“ in Ihrem Zuhause werden!

PS: Und wie gestalten Sie das mit dem Essen? Keine Sorge, ein gelingender Abend hängt nicht vom perfekten Menü ab. Was zählt, ist tatsächlich die gemeinsame Zeit. Setzen Sie auf ein „slowly veggie“ Wohlfühlgericht, das sich gut vorbereiten lässt, etwa eine Kartoffel-Pastinaken-Suppe oder eine herbstliche Tarte mit Kürbis und Feigen. Schließlich gehört zu einem Essen und dem Zusammensein auch das ausgewählte und vielleicht zuvor im Weinschrank CAMBUSA wohltemperierte Glas Wein!

Den Herbst genießen – mit „CAMBUSA WINE“ von RIVA1920

Den Herbst und seine kulinarische Vielfalt genießen – Diesmal mit einem Glas Wein aus dem „CAMBUSA WINE“ von RIVA 1920

Er ist wieder da, der Herbst, der uns, wenn es draußen kälter und windiger wird, förmlich nach innen in unser harmonisches zu Hause zurückziehen lässt. Gerne genießen wir dabei auch das Zusammentreffen mit unseren Allerliebsten, sitzend um den runden oder langen Tisch, während wir gemeinsam kochen, reden und schlemmen.

Zu einem guten Essen gehört a priori das ausgewählte und wohltemperierte Glas Wein! Denn Wein begeistert – im Glas und ohnehin als interessantes Tischgespräch.

Es geht absolut auch ohne Keller, die Temperaturschwankungen, welche als größte Feinde des Weines gelten, auszuschalten und die richtige Aufbewahrungs- und Trinktemperierung herbeiführen zu können. Der Weinschrank „CAMBUSA WINE“/JUMBO von RIVA1920 mit integriertem Weinkühler bietet Komfort und Ambiente für jede/n Wein- und GenussliebhaberIn:

Hinter den beiden um 180 Grad drehbaren Türen schafft der Mehrzweck- bzw. Weinschrank CAMBUSA WINE/JUMBO von RIVA1920, überwiegend gefertigt in massiver Eiche gedämpft, mit seinem eingebauten Weinkühler, der LED-Beleuchtung und vielen anderen Extras optimalen Komfort für den/die WeinkennerIn. Die geradlinige und schlichte Formensprache, eine ausgesprochen formschöne Inneneinteilung sowie der Duft nach Massivholz und den dazugehörigen natürlichen Ölen verleihen Atmosphäre und Wohlbefinden rund um Ihre private Genusszone. Ein wahres Ambiente italienischer Massivholz-Kultur.

Geht es um Wohlfühltemperaturen für Weine, so sind es die jungen, leichten Weißweine, die Temperaturen von 8° – 9° mögen. Gehaltvollere Weißweine sollten etwas wärmer, bei ungefähr 11°, getrunken werden. Für Rotwein stellt Zimmertemperatur die perfekte Voraussetzung dar, wobei die Empfehlung aus Zeiten stammt, in denen eine Raumtemperatur um die 16° bis 18° lag.

Anstelle eines möglichen Wein-TIPPS, den wir gerne unseren geschätzten Tübinger Wein-Fachkollegen überlassen, abschließend ein KULTUR-TIPP: Gönnen Sie sich eine Wanderung durch den württembergischen Weinberg Strümpfelbachs. Beginnend am Haus des Bildhauers Karl Ulrich Nuss treffen Sie während eines 1,5 stündigen Wanderrundwegs durch die Weinberge auf eine Vielzahl von außergewöhnlichen Bronzefiguren, ein wahrer visueller Herbstgenuss.

Wir im Einrichtungshaus TAUSCH freuen uns über Ihr Interesse am heute vorgestellten „CAMBUSA WINE“ – und grüßen Sie herzlich bis zum Wiedersehen.

Bleiben Sie gesund!

Den Herbst einfangen – „auf dem Teppich bleiben“ mit MIINU

Den Herbst und seine Buntheit einfangen, die Sinne anregen, die Seele baumeln lassen … und dazu ganz einfach auf dem Teppich bleiben z.B. mit Miinu.

Den Herbst in seiner Buntheit, Vielfalt in Blüten, Blättern, Samen und Kapseln und seinen kulinarischen Gaben aufzunehmen und diesen in facto genießen zu lernen bedeutet, dem ganz persönlichen zu Hause in dieser besonderen dritten Saison 2020 einen neuen Sinn zu geben. Darin spiegeln sich auch Wohnen, Leben und Einrichten von ihrer allerschönsten Seite:

Es ist die warme Farbpallette der Erd- und Gewürztöne, die den edlen Texturen, z.B. Teppichen in Wolle, Seide, Bambus und Hanf, die Ihrer privaten Lounge-Zone Wohlgefühl und Wertigkeit verleihen. Schließlich sorgt der Esstisch, um den herum wir uns in der dunkleren Jahreszeit gerne mit den Allerliebsten verabreden und an dem die Abende ausgedehnt und die Begegnungen ihrer eigenen Dynamik folgend, für Gemeinschaft und Eingebundenheit.

Lassen Sie uns gemeinsam in dieser und den nächsten Wohn-Storys intensiver über den Herbst und die Impulse für ein Mehr an Wohlbefinden für Ihr Hause, d. h. über Wohnen und Leben, nachdenken!

Im Mittelpunkt steht heute das Thema „Rund um den Teppich“ und die Fragestellung: Inwiefern kann ein Teppich z.B. in der Lounge-Zone auch unter den Aspekten von Gesundheit und Nachhaltigkeit, Wärme und Wohlbefinden schaffen und worauf ist dabei zu achten?

Die geeignete Größe hängt zunächst von den räumlichen Gegebenheiten und dem Bezug der Lounge-Zone zum Gesamtraum ab. Ob Ihre Lounge-Zone durch den Teppich geerdet und unterstützt, zumindest optisch vergrößert wird, das entscheidet darüber, ein etwas größeres Teppichstück zu wählen und dieses so zu platzieren, dass Teile der Sitzmöbel draufstehen und der Teppich dennoch zu allen Seiten des Raumes die Abgrenzung der Zone darstellt.

Wird dem textilen Wohnelement die Funktion zugeschreiben, das Lounge-Arrangement zu schmeicheln, in gewisser Weise zu veredeln und somit dem Wohnen Wärme und Behaglichkeit zu verleihen, so kann dieses im Verhältnis zum Raum auch kleiner sein oder um nicht zuletzt eine gewisse Spannung zu erzeugen, zum Sitzelement auch asymmetrisch verortet werden.

Warum soll ein rundes Wohn- oder auch bauliches Element nicht auch mal den Kreis, den runden Teppich, zu seiner Vervollkommnung verdienen? Entscheidend sind für uns immer die architektonischen Gegebenheiten sowie auch Türen im Sinne der Gestaltung harmonischer Zu- und Übergänge.

Die perfekte Wahl des Teppichs hängt zunächst von der Beschaffenheit und Struktur des Sitzelementes und dessen Bezug ab, vom Belag des Bodens und selbstverständlich spielen bei uns Herkunft, Verarbeitung und insbesondere Ihre Gesundheit eine wesentliche Rolle. Regionale, vorwiegend europäische Produkte, sowie ein schadstofffreier Transport haben bei uns eine hohe Priorität!

Weil ein Teppich unter dem Fußende des Bettes, zentriert oder asymmetrisch platziert, Ihnen den Ein- und besonders den Ausstieg am Morgen so angenehm wie möglich machen soll, beraten wir Sie über Beschaffenheit, Größe und vor allen Dingen über die Ausrichtung und Lage des neuen Wohlfühlstückes rund um Ihr Bett.

Böden aus Holz oder Stein, meist sogar wärmezugeführt, sind an sich äußerst ästhetisch und von Natur aus vollkommen. Doch kann neben akustischen Aspekten besonders jedoch aus architektonischen Gründen, ein Teppich den Raum in seiner Struktur ordnen und ihm Zentrierung und damit Aura verleihen. Somit kommt dem Teppich auch die Aufgabe zu, Ihrer persönlichen Genusszone, Ihrem Arrangement von Tisch und Stühlen, Erdung und Zentrierung zu verleihen.

Das neue Stück Teppich, das den Essbereich unterstreichen und wohlig machen soll, wird bei uns im Einrichtungshaus in seiner Ausführung und Beschaffenheit ganz und gar entsprechend der individuellen Ansprüche und Vorlieben unseres Kunden, aber auch den gesundheitlichen und umweltfreundlichen Anforderungen entsprechend in der perfekte Größe eruiert und entwickelt. Übrigens, für ein bequemes Sitzen und Aufstehen berechnen wir an jeder Tischkante, an der Stühle stehen, 60 bis 70 cm Teppichzugabe damit die Stühle beim Besitzen und sich Erheben „auf dem Teppich bleiben“.

Zurück zum Herbst: Aus meteorologischer Sicht beginnt dieser am 1. September. Kalendarisch liegt der Herbstbeginn 2020 auf dem 22.September. – Noch bleibt uns etwas Zeit, uns an der Besonderheit des Herbstlichtes und dem wohl untrüglichsten und uns zugleich am wohl schönsten Zeichen des Herbstes, den bunten Blättern in Rot-, Gelb-, Orange- … Tönen zu erfreuen.

Inspiriert von dieser Farbvielfalt ist auch die Farbpalette des Herbstes 2020: Es sind Gelb-, Gold-, Orange-, und Rot- bzw. Beerentöne, dazu satte Braunnuancen, mal kombiniert mit einem helleren oder auch dunkleren Blau. Weil diese Farbpalette in eher pudrigen, erdigen Tönen und in gedämpfter Variante gehalten wird, birgt das Vorteile, denn in deren Farbennuancen liegt eine leichtere Kombinierbarkeit im Mix an Strukturen und Texturen und schafft sanfte und angenehme Übergänge in Ihrem Interieur.

Lassen Sie sich sinnlich und emotional auf den Herbst 2020 und eine neue, am Vorbild der Natur orientierte und geschaffene Farb- und Materialwelt ein. Holen Sie sich ein Mehr an sanftem Wohlbefinden und Stimmigkeit in Ihr zu Hause, zunächst mit einem neuen Stück Wohligkeit, einem Teppich!

Übrigens bieten wir ab sofort im Einrichtungshaus, oder gerne auch bei Ihnen zu Hause, unseren Service des PRIVATE-SHOPPING an!

Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen!

So schön kann KUNST sein – Die perfekte Wandgestaltung

So schön kann KUNST sein… „PETERSBURGER“ für Fortgeschrittene und NEX-BOX von PIURE

Was tun, die private Kunstsammlung wird uferlos? Exakt diesem Luxusproblem und der einst am Zarenhof daraus entwickelten und so brillanten Lösung verdanken wir die Petersburger Hängung.

… WIR LIEBEN KUNST bedeutender zeitgenössischer und die der alten Meister, besonders die Originale. Zeitweise erfahren wir uns geradezu positiv amused, weilend in den Tempeln der visuellen Musen, den Gemäldesammlungen.

Was aber ist mit der Kunst, die wir persönlich in unserem zu Hause besitzen, gerade zu „an“-sammeln? Sind diese unverwechselbaren, vielfältig mit Erinnerungen gekoppelten oder Sehnsüchte bindenden Sammlungen nicht eine der vielleicht geradezu positiven Herausforderungen in Zusammenhang mit Wohnen, Leben und Einrichten?

Warum nicht? Doch zu gut kennen wir dieses Hin- und Hergerissensein zwischen „Stellen“, oder „Weg-Stellen“, „Hängen“ oder eher doch nicht! … Wird dem Kunstwerk, alleine als Solo, in Reihe oder übereinander als Line-Up gehängt … oder ihm gekonnt im Rudel als Ensemble gehängt, die volle Aufmerksamkeit zugestanden?

In der TAUSCH-Wohn-Story ROSA -ART vom 05.06.2020 war es die ÜBER-ECK-HÄNGUNG, die in Zusammenhang mit den Künstlern David Shrigley und India Mahdavi und dem Londoner Feinschmeckerlokal „Klesh“ erläutert wurde.
Heute nach der Sommerpause endlich zwei weitere Varianten der Kunst-Hängung:

DIE PETERSBURGER- sowie ein paar TIPPS für die SOLITÄR-HÄNGUNG.

Was ist eine Petersburger Hängung?

Äußerst Up-to-Date und überzeugend ist sie im Sinne von „Kunst im Rudel“. In Anlehnung an den Kunstreichtum der Eremitage in St. Petersburg, der sog. Salonhängung, steht nicht das einzelne Bild im Fokus, sondern das nach seiner Weise aus dicht an dicht gehängten Kunstwerken wirkende Gesamtbild, zuweilen extendierend vom Boden bis unter die Decke.

Wie ist das Vorgehen?

  • Stellen Sie zunächst Ihre verschiedenen Bilder nach gewünschten Inhalten, Themen oder Farben zusammen; treffen Sie eine Auswahl von vielen verschiedenen Formaten, quer, hoch, größer, kleiner!
  • Legen Sie alle dafür in Frage kommenden Bilder auf den Boden; sortieren Sie diese nach Größe von groß nach klein!
  • Legen Sie mit einem langen Band (bei uns rote Kordel) auf einer freien Bodenfläche zwei Linien so über Kreuz, dass für das Gesamtbild jeweils eine 1/3 und 2/3 Fläche angedacht wird!
  • Legen Sie nun Ihre Exponate in gleichmäßigem Abstand entlang der Linien. Beginnen Sie mit den größeren Formaten am Kordelkreuz. Die kleiner werdenden Exemplare werden immer nach außen im gleichen Abstand beliebig angesetzt.
  • Prüfen Sie nun, ob Sie die gelegte Kreuzlinie, entlang dieser die Bilder gelegt sind, immer noch deutlich zu sehen ist! Sind Sie mit Ihrem gelegten Entwurf zufrieden, dann halten Sie das Ganze mit einem Foto fest.
  • Übertragen Sie nun die gelegte Linie (rote Kordel) an die gewünschte Wand, so dass auch dort die 1/3 und 2/3 Raum-Aufteilung berücksichtigt bleibt; stabilisieren Sie diese Kordellinien mit Stecknadeln!
  • Übertragen Sie nun Bild für Bild von Innen nach außen aufhängend an die Wand und nehmen Sie am Ende den Faden ab! Erkennen Sie in Ihrer Gestaltung nach wie vor die Kreuzlinien?

Sie sind MOTIVIERT ZUR UMSETZUNG? Dafür zeigen Arthur Knobelspieß und Christian Beck die Schritte der Petersburger Hängung exakt auf:

Und unser LIEBLINGSBILD … as to what my favorite piece … ?
Wir hängen SOLITÄR!

Was ist Hängung SOLITÄR? Das besondere und nicht selten auch das exklusiv gerahmte und damit subjektiv kostbarste aller Stücke rechtfertigt selbstverständlich einen exponierten Platz und den ohne Konkurrenz.

Eine schlichte Tapete oder entsprechende Wandfarbe kann die Wirkung dieses Exponats durchaus unterstützen. Wird das Kunstwerk sozusagen „gehalten“ von einem Möbelstück, wie z. B. dem in seiner Formensprache sehr reduziert gestalteten Sideboard oder einer Schubkastenkommode, beides Modell NEX von PIURE, die wir im Einrichtungshaus aktuell in der Kombination schwarz und weiß zeigen, wird Wohnen mit KUNST Wirklichkeit.

WORAUF ACHTEN, wenn „SOLITÄR“ gehängt wird!

  • Je weniger breit das Möbelstück als unterstützender Rahmen ist, umso zentraler hängen wir das einzelne Bild darüber . Über einem längeren Sideboard wird dieses bevorzugt asymmetrisch verortet.
  • Lassen Sie bei der Hängung eines großen Bildes zwischen der Board-Oberkante und dem Bildrahmen nicht mehr als 10 – 15 cm Platz. Das Bild wirkt zusammen mit dem Möbelstück „gehalten“ bzw. „geerdet“.
  • Bei einem niedrigeren Board und einem eher kleineren Solitärstück ist asymmetrisch und ein etwas größerer Abstand zum Sideboard angesagt.
  • Übrigens ein sehr großes Einzelstück von 150 auf 150 cm, sehr tief gehängt, kann einem davorstehenden Möbel, einer kleinen Bank oder einem Hocker, eine gekonnte Kulisse bieten ohne, dass die Wirkung der großformatigen Kunst verloren geht oder gar beeinträchtigt wird; im Gegenteil kann diese ART von Kulisse eine gelungene Symbiose darstellen.
  • Und schließlich … warum sollte ein großes SOLITÄRSTÜCK nicht auch ganz solitär und damit ausdrucksstark hinter einem leicht von der Wand abgerückten Sofaelement am Bonden stehend seine Wirkung zeigen können?

PROBIEREN SIE ES AUS!

WANDGESTALTUNG UND KUNST nehmen wir beim EINRICHTEN, WOHNEN und WOHLFÜHLEN sehr ernst!
Gerne übernehmen wir für Sie Ihre persönliche perfekte Wandgestaltung, weil WOHNEN mit KUNST so schön sein kann.

Nehmen Sie uns beim WORT!

„Dahinter bauen wir das Mee(h)r“ – Sommer 2020

„Und dahinter bauen wir das Mee(h)r“ … Sommer 2020

Für die schönsten Wochen des Jahres haben SIE und WIR es verdient, Stunden der Erholung in einer uns angenehmen und sinnlichen „Behausung“ zu verbringen.

Das Jahr 2020 stellt uns auch im Sommer vor Herausforderungen, … die wir uns noch vor Wochen anders vorgestellt hätten.

Wir von der WOHN-STORY TAUSCH wünschen Ihnen Kreativität beim Finden von Entspannung und einer dafür entsprechenden „Behausung“!

Mit der wöchentlichen WOHN-STORY machen wir im Juli eine Sommerpause und melden uns wieder zum 01.08.2020.

Lassen Sie uns unser Sommermotto umsetzen:

„Dahinter schaffen wir das Mee(h)r … für Sie und Ihr zu Hause“

SIE erhohlen sich zu Hause? … Unser Tipp aus der 50%-Ecke: Mit dem klassischen Naturleder-Sofa HULB von Montis, in sandfarbenem Leder im Einrchtungshaus stehend, schaffen SIE IHRE private WOHN-INSEL über den Sommer hinaus!

Wieder zurück zur INSEL…

Das Einrichtungshaus TAUSCH ist während der ganzen Sommermonate geöffnet und gerne planen wir mit Ihnen das gewisse „Mee(h)r für Ihr zu Hause!

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